IT-Infrastructure
Branche: Lebensmittel
Hochverfügbare Serverinfrastruktur mit Proxmox und Ceph
Die Success Story auf einen Blick
Ausgangssituation
Ein überregional tätiges Unternehmen der Lebensmittelherstellung stand vor der Modernisierung seiner bestehenden Serverinfrastruktur. Im Rahmen einer risikobasierten Bewertung wurde deutlich, dass die Sicherstellung der Business Continuity höchste Priorität besitzt.
Lösung
Konzeption und Implementierung einer hochverfügbaren Virtualisierungsplattform auf Basis von Proxmox VE und Ceph mit drei redundanten Cluster-Knoten und automatischem Failover.
Ergebnis
Hochverfügbare, ausfallsichere Serverarchitektur für geschäftskritische Anwendungen mit proaktivem Monitoring und deutlich reduzierten Lizenzkosten.
Umsetzung
Zu Beginn wurden die Anforderungen an Verfügbarkeit, Wiederanlaufzeiten und Ausfallsicherheit gemeinsam mit dem Kunden analysiert. Die Bewertung zeigte, dass klassische Ein-Server-Lösungen oder Architekturen mit einzelnen kritischen Komponenten den Anforderungen an die Business Continuity nicht gerecht werden würden.
Daher wurde in den bestehenden Serverräumen des Kunden eine neue Hochverfügbarkeitsplattform auf Basis von Proxmox VE aufgebaut. Die Umgebung besteht aus drei redundanten Virtualisierungsknoten, die über Hochgeschwindigkeitsnetzwerke mit 25 Gbit/s miteinander verbunden sind.
Für die Datenspeicherung kommt Ceph zum Einsatz. Durch die verteilte Replikation der Daten auf alle Clusterknoten konnte auf ein zentrales Storage-System verzichtet werden. Dadurch wurde ein möglicher Single Point of Failure vermieden und gleichzeitig eine hohe Ausfallsicherheit erreicht.
Die Plattform verteilt die Last der virtuellen Maschinen automatisch und ist so konfiguriert, dass bei einem Teilausfall oder sogar beim vollständigen Ausfall eines Servers die betroffenen Systeme automatisch auf den verbleibenden Knoten weiterbetrieben werden.
Neben der technischen Infrastruktur wurde die Umgebung über die REST-Schnittstellen von Proxmox in das isstech-Monitoring integriert. Dadurch werden Hardwareprobleme, Kapazitätsengpässe oder kritische Systemzustände frühzeitig erkannt und automatisch an unsere Spezialisten gemeldet. So kann proaktiv reagiert werden, bevor sich Probleme auf den Geschäftsbetrieb auswirken.
Die Entscheidung für Open-Source-Technologien ermöglichte zudem eine wirtschaftlich attraktive Lösung. Im Vergleich zu klassischen Virtualisierungsplattformen mit proprietären Lizenzmodellen konnten erhebliche Lizenzkosten eingespart werden.
Architektur der Hochverfügbarkeitsplattform
Die Übersicht zeigt den Aufbau des 3-Knoten-Clusters mit Proxmox VE, verteilter Ceph-Replikation, automatischer Lastverteilung und Monitoring. Geschäftskritische Anwendungen können dadurch auch bei Ausfall einzelner Komponenten weiterbetrieben werden.
Ergebnis
Mit der neuen Plattform verfügt das Unternehmen über eine hochverfügbare und zukunftssichere Serverarchitektur für seine geschäftskritischen Anwendungen.
Durch die Kombination aus Proxmox und Ceph konnte eine Infrastruktur geschaffen werden, die auch bei Hardwareausfällen einen kontinuierlichen Betrieb ermöglicht. Gleichzeitig profitieren die Verantwortlichen von hoher Transparenz, proaktivem Monitoring und einer wirtschaftlichen Lösung ohne hohe Lizenzkosten.
Die Architektur vereint maximale Verfügbarkeit mit einer modernen Open-Source-Technologie und schafft damit eine langfristig skalierbare Grundlage für das weitere Unternehmenswachstum.
Mehrwert auf einen Blick
- Hochverfügbare Serverplattform mit automatischem Failover
- Drei redundante Cluster-Knoten für maximale Ausfallsicherheit
- Keine Single Points of Failure durch verteiltes Ceph-Storage
- Hochperformante Infrastruktur mit 25G- Netzwerkanbindungen
- Deutlich reduzierte Lizenzkosten gegenüber klassischen Virtualisierungslösungen
- Zukunftssichere Open-Source-Technologie
- Proaktives Monitoring und frühzeitige Störungserkennung
- Hohe Skalierbarkeit und Investitionssicherheit





